Arbeitsbeginn auf der Pflegestation ....
7.00 Uhr Unser Arbeitstag beginnt mit einem kurzen Rundgang durch die Station und einem „Guten Morgen“ Gruss für jeden Patienten . Dabei kontrollieren wir, ob es allen Patienten den Umständen entsprechend gut geht. Danach kümmern wir uns in der Regel als erstes um die Hunde. Da es uns wichtig ist, auf möglichst artgerechte Weise auf die Bedürfnisse der Patienten einzugehen, gehen wir mit jedem einzeln, je nach seinem Zustand , auf einen kurzen Versäuberungsspaziergang auf der nahegelegenen günen Wiese oder im Auslauf. Danach kümmern wir uns um unsere Katzenpatienten.
Diese müssen zwar nicht Gassi gehen, brauchen aber ebenso viel Aufmerksamkeit und Betreuung wie die grossen Kollegen.
Ab 7.30 Uhr Die tierärztliche Morgenvisite!
Jeder Patient wird vom behandelnden Tierarzt untersucht. Es wird die Temperatur gemessen, die Schleimhäute geprüft sowie Puls und Atmung kontrolliert, Verbände entfernt und Wunden gesäubert. Unsere Information ob das Tier in der Nacht gefressen oder sich versäubert hat, ergibt ein umfassendes Bild über das aktuelle Wohlbefinden und den Gesundheitszustand des Tieres. In der Zwischenzeit wird sein Plätzchen gereinigt und mit frischen Frottiertüchern ausgelegt.
So, jetzt gibt’s endlich Frühstück und wohl oder übel noch die Medikamente dazu.
8.30 Uhr Die Dr. „Haus“Besprechung!
Nachdem alle stationären Patienten angeschaut wurden, versammeln sich die Tierärzte zur Morgenbesprechung. In dieser wird jeder Patient vom behandelnden Arzt vorgestellt und es wird entschieden, wie der weitere Behandlungsverlauf ist.
Ab 9.00 Uhr geben wir Auskunft über den aktuellen Zustand der einzelenen Patienten . Wenn Sie die nach dem Anruf 044 871 60 60 die Wahltaste 3 drücken, werden Sie direkt mit uns verbunden und wir informieren Sie gerne über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen in der Behandlung Ihres Schützlinges.
09.00 Uhr ist ebenfalls der grosse Start für die Operationen und die Sprechstunde.
Möchten Sie ihr Tier besuchen so bitten wir sie, das mit uns zu besprechen. So können wir den behandelnden Tierarzt informieren und wenn möglich kann er dann persönlich mit ihnen sprechen.
Wir Tierpflegerinnen sind dann bis 19.00 Uhr auf der Station und kümmern uns den ganzen Tag um die Tiere.